In der Ein­schrän­kung eine Chan­ce sehen“ 
ist unser Leit­satz unse­res phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Han­delns.

Unter Phy­sio­the­ra­pie ver­steht man die geziel­te Behand­lung gestör­ter phy­sio­lo­gi­scher Funk­tio­nen des mensch­li­chen Bewe­gungs­ap­pa­rats. Mit den unter­schied­li­chen phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Behand­lungs­me­tho­den wer­den Anpas­sungs­me­cha­nis­men im Kör­per ange­regt, wel­che Wir­kung erzie­len.

Ziel unse­rer Arbeit ist es nicht nur, eine Ver­bes­se­rung der Bewe­gungs­ein­schrän­kung, Schmerz­lin­de­rung und Wie­der­her­stel­lung Ihrer Gesund­heit zu erlan­gen. Es ist uns zudem ein Anlie­gen, dass sie durch unse­re The­ra­pie län­ger­fris­ti­ge Erfol­ge erzie­len, sodass Sie nach­hal­tig belast­ba­rer sind und die Zunah­me an Lebens­qua­li­tät in Beruf und All­tag gewähr­leis­tet wird.

Unser Team

Angelika Lauber
Ange­li­ka Lau­ber, BSc.
Stefan Raffetseder
Ste­fan Raf­fet­se­der, BSc.

Unsere Behandlungsfelder:

Aku­te und chro­ni­sche Beschwer­de­fel­der
Aku­te vs. chro­ni­sche Beschwer­den: Das Erle­ben des aku­ten Schmer­zes ist eine fast täg­li­che Erfah­rung. Akut bedeu­tet, der Schmerz dau­ert Sekun­den bis maxi­mal Wochen an und ist in der Regel an erkenn­ba­re Aus­lö­ser (z. B. aversive/schädigende äuße­re Rei­ze), oder endo­ge­ne Pro­zes­se (z. B. Ent­zün­dun­gen) gekop­pelt. Die­se Form von Schmerz kann jeg­li­che Kör­per­re­gio­nen des mus­ku­los­ke­letta­len Sys­tems betref­fen. Das Auf­hö­ren des exo­ge­nen Rei­zes oder das Abklin­gen der endo­ge­nen Stö­rung geht ein­her mit dem Ende des Schmer­zes. Damit ist der aku­te Schmerz vom chro­ni­schen Schmerz zunächst durch sei­ne spe­zi­el­len zeit­li­chen Cha­rak­te­ris­ti­ka und Aus­lö­sungs­be­din­gun­gen zu unter­schei­den. Von chro­ni­schen Beschwer­den hin­ge­gen spricht man, wenn der Schmerz über die nor­ma­le Hei­lungs­dau­er hin­weg andau­ert. Die­se etwas pro­ble­ma­ti­sche Kenn­zeich­nung (was ist „nor­ma­le Hei­lungs­dau­er“?) wird in der Pra­xis oft über zeit­li­che Kri­te­ri­en deter­mi­niert. Beim chro­ni­schen Schmerz liegt eine enge Kopp­lung mit ein­deu­tig bestimm­ba­ren, schä­di­gen­den Fak­to­ren häu­fig nicht vor.
The­ra­peu­ti­sche Nach­ver­sor­gung nach ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen
Ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe ermög­li­chen es den Pati­en­ten und Pati­en­tin­nen in vie­len Fäl­len, natür­li­che Bewe­gungs­ab­läu­fe im mög­lichst schmerz­frei­en Zustand wie­der­her­zu­stel­len. Dabei spielt die the­ra­peu­ti­sche Nach­ver­sor­gung eine gro­ße Rol­le vor allem zur/zum:
  • För­de­rung der Wund­hei­lung im betrof­fe­nen Kör­per­are­al
  • Behand­lung des Nar­ben­ge­we­bes
  • Wie­der­her­stel­lung des gesam­ten Bewe­gungs­aus­ma­ßes bei Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen
  • Auf­bau der mus­ku­lä­ren Struk­tu­ren zur akti­ven Sta­bi­li­sie­rung
  • Schmerz­lin­de­rung und Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät
Mus­ku­lä­re Dys­ba­lan­cen: Impinge­ment­syn­dro­me, Hal­tungs­stö­run­gen, Schul­ter­gür­tel- & Nacken­ver­span­nun­gen
Jedes Mus­kel­trai­ning ver­folgt das Ziel, ein aus­ge­wo­ge­nes Kräf­te- und Beweg­lich­keits­ver­hält­nis her­zu­stel­len. Mono­to­ne Bewe­gungs­ab­läu­fe, ein­sei­ti­ge Belas­tun­gen, Über­las­tun­gen, kör­per­li­che Über­an­stren­gung oder Hal­tungs­fehl­stel­lun­gen kön­nen jedoch zu einer Stö­rung die­ses aus­ge­wo­ge­nen Ver­hält­nis­ses füh­ren. Hier­bei spricht man von mus­ku­lä­ren Dys­ba­lan­cen wor­aus Gelenks­be­schwer­den in Form von Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder schmerz­haf­ter Bewe­gun­gen resul­tie­ren. Ziel der Phy­sio­the­ra­pie ist es, mus­ku­lä­re Dys­ba­lan­cen zu erken­nen, das Gleich­ge­wicht wie­der­her­zu­stel­len und somit Schmerz- und Bewe­gungs­frei­heit zu erlan­gen.
Nach­be­hand­lung von Sport­ver­let­zun­gen
Die siche­re Rück­kehr in den Sport nach einer Ver­let­zung ist sowohl für den Leis­tungs- als auch für den/die Hobbysportler/in ein wich­ti­ges Ziel. Je nach Aus­maß der Ver­let­zung sowie Form der ope­ra­ti­ven Behand­lung wird in der Phy­sio­the­ra­pie ein Reha­bi­li­ta­ti­ons­pro­gramm zusam­men­ge­stellt, wel­ches indi­vi­du­ell auf den Ver­letz­ten / die Ver­letz­te sowie die phy­si­sche Ent­wick­lung abge­stimmt wird. Ein siche­rer Wie­der­ein­stieg, Trai­nings­be­ra­tung und -beglei­tung sind Teil unse­rer phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Arbeit in der Pra­xis.
Herz-Kreis­lauf­erkran­kun­gen
Herz-Kreis­lauf­erkran­kun­gen fas­sen eine gro­ße Grup­pe von Krank­hei­ten zusam­men. Hier­zu zäh­len zum Bei­spiel Herz­in­farkt, Herz­in­suf­fi­zi­enz oder Blut­hoch­druck. Die wich­tigs­te Maß­nah­me, einer Herz-Kreis­lauf-Erkran­kung vor­zu­beu­gen bzw. das Risi­ko zu sen­ken, ist aus­rei­chen­de und regel­mä­ßi­ge Bewe­gung. In Zusam­men­ar­beit mit Dr. Jochen Schuler und Dr. Jörg Eichin­ger bie­ten wir in unse­rer Pra­xis sowohl Dia­gnos­tik, Bera­tung als auch Trai­nings­be­glei­tung.
Ent­zünd­li­che Auto­im­mun­erkran­kun­gen
Auto­im­mun­erkran­kun­gen sind chro­nisch ent­zünd­li­che Pro­zes­se im Kör­per, wel­che Beschwer­den im mus­ku­los­ke­letta­len Sys­tem her­vor­ru­fen kön­nen. Sym­pto­me äußern sich von Mensch zu Mensch und je nach Erkran­kungs­form ver­schie­den. Ziel unse­rer Arbeit ist es, über geziel­te Bewe­gungs­the­ra­pie sowie auch pas­si­ve The­ra­pie­maß­nah­men, Sym­pto­me zu lin­dern und somit die Lebens­qua­li­tät im All­tag und Beruf stei­gern.
Prä­ven­ti­on, betrieb­li­che Gesund­heits­för­de­run­gen
Unter Prä­ven­ti­on ver­steht man, den Gesund­heits­zu­stand der ein­zel­nen Per­son zu erhal­ten, bezie­hungs­wei­se zu ver­bes­sern. Wir sehen in unse­rer Arbeit als Phy­sio­the­ra­peu­ten die Auf­ga­be, Risi­ken der Gesund­heits­ge­fähr­dung (ein­sei­ti­ge Belas­tun­gen, Fehl­hal­tun­gen,…) vor allem auch im Arbeits­all­tag zu erken­nen und ein indi­vi­du­el­les Gesund­heits­an­ge­bot (akti­ve Bewe­gungs­the­ra­pie, Trai­nings­the­ra­pie, Ernäh­rungs­be­ra­tung, Men­tal­trai­ning,…) anzu­bie­ten.

Weitere Informationen

Ver­ord­nung
Für eine phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung benö­ti­gen wir eine ärzt­li­che Ver­ord­nung von Ihrem Haus- oder Fach­arzt. Brin­gen Sie die Ver­ord­nung bei Ihrem ers­ten Besuch mit und wir küm­mern uns auch ger­ne um die Bewil­li­gung durch die zustän­di­ge Kran­ken­kas­se. Sie kön­nen die Ver­ord­nung natür­lich auch bereits vor­ab selbst bewil­li­gen las­sen. Des Wei­te­ren kön­nen wir Ihnen auch ger­ne eine Ver­ord­nung über unse­re Ärz­te im Haus besor­gen. Die Bewil­li­gung vor der ers­ten The­ra­pie­ein­heit ist not­wen­dig für die rei­bungs­lo­se Kos­ten­rück­erstat­tung durch den Kos­ten­trä­ger.

Soll­ten Sie sich aus prä­ven­ti­ven Grün­den für eine The­ra­pie bei uns ent­schei­den, so benö­ti­gen Sie kei­ne ärzt­li­che Ver­ord­nung dafür.

Abrech­nung
Unse­re Phy­sio­the­ra­peu­ten sind als Wahl­the­ra­peu­ten tätig. Dies bedeu­tet, dass Sie Ihre The­ra­pie vor­fi­nan­zie­ren müs­sen. Sie bekom­men in der Regel am Ende einer Behand­lungs­se­rie eine Hono­rar­no­te mit der bewil­lig­ten Ver­ord­nung mit. Die­se kön­nen Sie dann bei Ihrer Kran­ken­kas­se ein­rei­chen.

Die Höhe der Rück­ver­gü­tung liegt zwi­schen 40 und 50% und vari­iert je nach ver­ord­ne­ter The­ra­pie und Ver­si­che­rungs­trä­ger. Liegt eine pri­va­te Zusatz­ver­si­che­rung vor, ist der rück­erstat­te­te Betrag meist höher bzw. kos­ten­de­ckend.

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