Wir schau­en auf Ihr Herz
„Manch­mal sieht das Herz Din­ge, die dem Auge unsicht­bar blei­ben.“ (Jack­son Brown Jr.)

Wenn etwas mit dem Her­zen nicht in Ord­nung ist, geht die Sicher­heit im Leben ver­lo­ren. Die bei der Akut­be­hand­lung erhal­te­nen oder im Netz erhält­li­chen Infor­ma­tio­nen sind oft wider­sprüch­lich und beängs­ti­gend. Durch eine sorg­sa­me fach­li­che Unter­su­chung und Bera­tung kön­nen wir eine indi­vi­du­el­le Lösung für Ihre Pro­ble­me erar­bei­ten. Wir bie­ten Ihnen unse­re Exper­ti­se und unse­re Zeit. ZEIT für eine aus­ge­wo­ge­ne Bera­tung unter Berück­sich­ti­gung von Nut­zen und Risi­ken. Das Ziel ist eine best­mög­li­che gemein­sa­me Ent­schei­dung auf der Basis einer aus­führ­li­chen Bera­tung.

Unser Team

Dr. Jörg Eichinger
Dr. med. Jörg Eichin­ger
Dr. Jochen Schuler
Dr. Jochen Schuler

Wer sollte sich untersuchen und beraten lassen?

Men­schen mit Brust­schmer­zen
Die meis­ten Beklem­mun­gen im Brust­be­reich sind ortho­pä­disch bedingt. Manch­mal steckt aber doch eine Durch­blu­tungs­stö­rung, ein uner­kann­ter Blut­hoch­druck, ein Herz­klap­pen­feh­ler oder eine Herz­in­suf­fi­zi­enz dahin­ter. Wir kön­nen dies durch geziel­te Unter­su­chun­gen in unse­rer Pra­xis gut abklä­ren. Nur manch­mal sind noch wei­ter­füh­ren­de Unter­su­chun­gen wie CT, MRT, Szin­ti­gra­fie oder ein Herz­ka­the­ter erfor­der­lich
Men­schen mit Herz­rhyth­mus­stö­run­gen
Herz­stol­pern und Herz­ra­sen gehö­ren zu den häu­figs­ten Beschwer­de­bil­dern in der Kar­dio­lo­gie. Die meis­ten die­ser Arrhyth­mi­en sind harm­los, nur man­che bedür­fen einer geziel­ten The­ra­pie. Die Gefähr­lich­keit von Herz­rhyth­mus­stö­run­gen hängt wesent­lich davon ab, ob eine struk­tu­rel­le Herz­er­kran­kung zugrun­de liegt. Daher ist eine umfas­sen­de kar­dio­lo­gi­sche Unter­su­chung sinn­voll, die meist aus einem Herz-Ultra­schall und einem Lang­zeit-EKG besteht. Oft lässt sich das Pro­blem mit Ver­än­de­run­gen im Lebens­stil oder mit Arz­nei­mit­teln behe­ben, nur in weni­gen Fäl­len sind kom­ple­xe­re Ein­grif­fe erfor­der­lich
Men­schen mit erhöh­tem Risi­ko­pro­fil für Schlag­an­fall und Herz­in­farkt
Das Risi­ko für einen Schlag­an­fall oder Herz­in­farkt hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Ins­be­son­de­re von den indi­vi­du­el­len gene­ti­schen Vor­aus­set­zun­gen und dem Lebens­stil. Auch Labor­wer­te wie das Cho­le­ste­rin spie­len eine gro­ße Rol­le. Eine „Cho­le­ste­rin­lü­ge“ gibt es nicht. Mit Hil­fe von spe­zi­el­len Risi­ko­rech­nern (Links: Pro­cam Rech­ner) lässt sich das indi­vi­du­el­le Risi­ko recht gut vor­aus­sa­gen. Wir bera­ten Sie ger­ne über Ihr Risi­ko und auch ob es für Sie sinn­voll ist, einen Cho­le­ste­rin­sen­ker ein­zu­neh­men.
Men­schen mit erhöh­tem Blut­druck
Ob jemand einen Blut­hoch­druck bekommt, ist sehr vom indi­vi­du­el­len Lebens­stil und der Ernäh­rung abhän­gig. Nur sel­ten fin­den sich orga­ni­sche Ursa­chen. Die Behand­lung basiert ent­spre­chend auf einer Ände­rung des Lebens­stils. Wir bera­ten Sie ger­ne, was wirk­lich sinn­voll ist und zu mess­ba­ren Effek­ten führt. Oft ist eine medi­ka­men­tö­se The­ra­pie jedoch unum­gäng­lich. Wel­che Medi­ka­men­te für Sie in Fra­ge kom­men, wie Sie ihren Blut­druck rich­tig mes­sen, wel­che Ziel­wer­te sinn­voll sind und wor­auf Sie sonst noch ach­ten müs­sen (Sport, Sau­na, Sexua­li­tät, etc.) tei­len wir Ihnen ger­ne mit.
Men­schen mit Schwin­del und Bewusst­lo­sig­keit
Schwin­del ist eine sehr kom­ple­xe Stö­rung mit vie­len Ursa­chen. In den meis­ten Fäl­len gibt es kei­ne ein­fa­chen Lösun­gen. Manch­mal, ins­be­son­de­re bei kur­zen Schwin­del- oder Ohn­macht­s­at­ta­cken, steckt das Herz dahin­ter. Lang­zeit-EKGs und Prü­fun­gen der Kreis­lauf­re­fle­xe gehö­ren zur Abklä­rung. Lagerungs‑, Gleich­ge­wichts- und Dehn­übun­gen kön­nen hilf­reich sein. Daher über­wei­sen wir Sie auch ger­ne zu unse­ren Phy­sio-oder Psy­cho­the­ra­peu­ten und ver­su­chen Ihr Pro­blem inter­dis­zi­pli­när zu lösen.
Sport mit Herz­er­kran­kun­gen, für Neu­ein­stei­ger und Pro­fis
Um kei­ne bösen Über­ra­schun­gen zu erle­ben, soll­ten Sie sich, bevor Sie mit dem Sport neu oder wie­der begin­nen, ein­mal fach­ärzt­lich unter­su­chen las­sen. Hier­zu gehö­ren ein Her­zultra­schall und ein Belas­tungs-EKG. Wir kön­nen Risi­ken erken­nen und Ihnen Ihre idea­le Trai­nings­fre­quenz nen­nen. Wenn Sie mögen, kön­nen Sie sich auch von unse­ren Phy­sio­the­ra­peu­ten, die auch eine sport­wis­sen­schaft­li­che Exper­ti­se haben, über die für Sie am bes­ten geeig­ne­te Sport­art und bera­ten und sich einen indi­vi­du­el­len Trai­nings­plan erstel­len las­sen.

Entscheidungshilfen bei häufigen Problemen

Herz­in­farkt­vor­beu­gung: Wann Cho­le­ste­rin­sen­ker ein­neh­men?
Wir behan­deln nicht Cho­le­ste­rin­wer­te son­dern wir ver­su­chen ihr Gesamt­ri­si­ko für Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall zu ver­rin­gern. Ihr Risi­ko wird von ver­schie­de­nen Fak­to­ren bestimmt und kann mit Hil­fe von Risi­ko-Rech­nern (Links: Pro­cam Rech­ner, deutsch, ohne Cho­le­ste­rin , ASCVD Rech­ner (eng­lisch) mit Cho­le­ste­rin­wer­ten) bestimmt wer­den. Nur wenn Ihr Grund­ri­si­ko bekannt ist, lässt sich sagen, wie effek­tiv eine Prä­ven­ti­on mit einem Cho­le­ste­rin­sen­ker wirk­lich ist. Ein hohes Grund­ri­si­ko bedeu­tet meist gro­ße Effek­te und ein gerin­ges Grund­ri­si­ko gerin­ge Effek­te. Die Ein­nah­me eines Cho­le­ste­rin­sen­kers (Sta­tin) ist jedoch nur eine von vie­len Maß­nah­men. Min­des­tens eben­so wich­tig ist es, mit dem Rau­chen auf­zu­hö­ren, sich regel­mä­ßig zu bewe­gen und den Blut­druck gut ein­zu­stel­len.
Vor­hof­flim­mern: Wann Blut­ver­dün­ner neh­men?
Vor­hof­flim­mern ist eine Volks­krank­heit. Die Wahr­schein­lich­keit an Vor­hof­flim­mern zu erkran­ken steigt mit dem Alter. Eine der Haupt­ge­fah­ren, die von Vor­hof­flim­mern aus­geht, ist der Schlag­an­fall. Es kön­nen sich in den flim­mern­den Vor­kam­mern Blut­ge­rinn­sel bil­den, die sich ablö­sen und in das Gehirn ver­schleppt wer­den kön­nen. Durch eine Blut­ver­dün­nung mit Vit­amin-K-Ant­ago­nis­ten (Sintrom, Mar­co­u­mar) oder neue­ren Anti­ko­agu­lan­zi­en (Xarel­to, Eli­quis, Pra­d­axa, Lixia­na) kann das Risi­ko für einen Schlag­an­fall bei Vor­hof­flim­mern deut­lich redu­ziert wer­den. Ob eine Blut­ver­dün­nung für Sie sinn­voll ist, hängt von Ihrem Grund­ri­si­ko für eine Blut­ge­rinn­sel­bil­dung ab. Die­ses kann anhand des soge­nann­ten CHA2DS2-VASc-Score berech­net wer­den. Wir bera­ten Sie ger­ne über den Nut­zen und die Risi­ken einer blut­ver­dün­nen Behand­lung und wel­ches Prä­pa­rat für Sie am bes­ten geeig­net ist.
Blut­hoch­druck: Immer Medi­ka­men­te und wel­che Ziel­wer­te?
Über Jah­re unbe­han­del­te erhöh­te Blut­druck­wer­te füh­ren meist zu irrever­si­blen Organ­schä­den am Her­zen, dem Gehirn, den Nie­ren oder den Augen. Wie man den Blut­druck rich­tig misst und wann man eine Hyper­to­nie womit behan­delt, bedarf viel Erfah­rung und muss manch­mal aus­pro­biert wer­den. Nicht jeder Blut­hoch­druck muss medi­ka­men­tös behan­delt wer­den und nicht Jeder ver­trägt die gän­gi­gen Blut­hoch­druck­mit­tel gleich gut. Der­zeit wer­den fol­gen­de Ziel­wer­te emp­foh­len:

Klas­si­fi­ka­ti­on von Blut­hoch­druck nach ESC 2018

Sys­to­li­scher Blut­druck (mmHg)Dia­sto­li­scher Blut­druck (mmHg)
Opti­mal12080
Nor­mal120–12980–84
Hoch­nor­mal130–13985–89
Grad 1 Hyper­to­nie140–15990–99
Grad 2 Hyper­to­nie160–179100–109
Grad 3 Hyper­to­nie≥180≥110
Iso­lier­te sys­to­li­sche Hyper­to­nie≥14090

Praktische Informationen

Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten
Wir sind Wahl­ärz­te und rech­nen daher direkt mit Ihnen ab. Das bedeu­tet, Sie erhal­ten eine Rech­nung mit Erlag­schein, die Sie dann beglei­chen. Mit dem Zah­lungs­be­leg rei­chen Sie die Rech­nung bei ihrer Kran­ken­kas­se ein (s.u. „Rück­erstat­tung“). Auf­grund der Rege­lung zur Regis­trier­kas­sen­pflicht neh­men wir Bar­zah­lun­gen nur im Aus­nah­me­fall ent­ge­gen.
Rück­erstat­tung
Das Ein­rei­chen der Rech­nung bei ihrem Kran­ken­kas­sen erfolgt online oder mit­tels For­mu­lar. Das For­mu­lar kann im inter­nen Bereich her­un­ter­ge­la­den wer­den. Ach­ten Sie beim Ein­rei­chen dar­auf, daß die Rech­nung Dia­gno­sen ent­hält sowie den Beleg, dass Sie bezahlt haben. Wie viel Sie zurück erstat­tet bekom­men lässt sich im Ein­zel­fall nicht vor­aus­sa­gen, da die ein­zel­nen Kran­ken­kas­sen unter­schied­li­che Kon­di­tio­nen haben. In aller Regel kön­nen Sie davon aus­ge­hen, dass es sich um 50–70% des Rech­nungs­be­tra­ges han­delt, in Abhän­gig­keit von den durch­ge­führ­ten Unter­su­chun­gen. Wir möch­ten Sie noch dar­auf hin­wei­sen, dass nur eine inter­nis­ti­sche Kon­sul­ta­ti­on pro Quar­tal bezahlt wird. Das bedeu­tet, dass Sie, wenn Sie kürz­lich schon bei einem Inter­nis­ten waren, das neue Quar­tal abwar­ten soll­ten.
Arzt­brief
Jede Kon­sul­ta­tio­nen wird durch einen Arzt­brief abge­schlos­sen, in der die wich­tigs­ten Din­ge noch­mals zusam­men­ge­fasst wer­den. Sie erhal­ten die­sen Arzt­brief samt der Rech­nung per Post. Eine Über­mitt­lung per email erfolgt aus Grün­den des Daten­schut­zes nur auf aus­drück­li­chen Wunsch. Wenn Sie dies gestat­ten, wird unser Brief auch auf gesi­cher­tem Wege (DAME-Daten­aus­tausch­sys­tem) Ihrem Haus­arzt über­mit­telt. Nach unse­rer Phi­lo­so­phie soll­ten die Haus­ärz­te über Fach­arzt-Kon­sul­ta­tio­nen Bescheid wis­sen.
Daten­schutz
Wir bit­ten Sie, bei uns eine Daten­schutz­er­klä­rung zu unter­schrei­ben, damit wir Ihren Haus­ärz­ten Befun­de über­mit­teln kön­nen bzw. selbst Befun­de anfor­dern dür­fen. Auf Grund der Daten­schutz­ver­ord­nung ist es uns nicht mög­lich, ohne die­se Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung Befun­de zu über­mit­teln. Sie kön­nen die Erklä­rung hier her­un­ter­la­den.
Arz­nei­mit­tel­ver­ord­nun­gen
Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie bei uns auch Rezep­te für Ihre Arz­nei­mit­tel erhal­ten. Prin­zi­pi­ell füh­len wir uns der öko­no­mi­schen Ver­schrei­bungs­wei­se ver­pflich­tet und ver­ord­nen nach Mög­lich­keit Gene­ri­ka. Man­che Arz­nei­mit­tel sind Chef­arzt-pflich­tig und bedür­fen daher einer Geneh­mi­gung. Als Wahl­ärz­te müs­sen wir die­se per Fax ein­ho­len. Dies nimmt in aller Regel eini­ge Stun­den in Anspruch.
Anträ­ge für Reha­bi­li­ta­ti­on und Kur­maß­nah­men
Ger­ne prü­fen wir, ob sie einen Nut­zen von reha­bi­li­ta­ti­ven Maß­nah­men haben und stel­len ein ärzt­li­ches Gut­ach­ten hier­für aus. Die For­mu­la­re kön­nen im inter­nen Bereich her­un­ter­ge­la­den wer­den.
Pati­en­ten­rat­ge­ber und Tipps
Sie fin­den in unse­rem inter­nen Bereich ver­schie­de­ne Anlei­tun­gen zu häu­fi­gen The­men wie Blut­druck­mes­sung, Übun­gen bei Schwin­del oder Ernäh­rungs­tipps. Aus Grün­den des Urhe­ber­rechts ist die­ser Bereich durch ein Pass­wort geschützt. Sie kön­nen die­ses Pass­wort per E‑Mail oder tele­fo­nisch anfor­dern (adres­se ein­ge­ben). Sie erhal­ten dann einen Zugangs­code mit der sie die Anlei­tun­gen ein­se­hen und her­un­ter­la­den kön­nen. Eine ander­wei­ti­ge Nut­zung oder Wei­ter­ver­brei­tung ist nicht zuläs­sig.

Angebotene Untersuchungen

12-Kanal-EKG, Lang­zeit-EKG (24h-Hol­ter-EKG), 24h-Blut­druck­mes­sung,  Belas­tungs-EKG (Ergo­me­trie), Her­zultra­schall (Echo­kar­dio­gra­phie), Ultra­schall der Hals­ge­fä­ße (Caro­tis-Sono­gra­phie), Ultra­schall der Bau­cha­or­ta, Nie­ren­so­no­gra­phie, Lun­gen­funk­ti­ons­mes­sung (Spi­ro­me­trie), Leis­tungs­test inklu­si­ve Lak­tat Mes­sun­gen

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